Herzlich willkommen beim Larrelter Dorfverein e. V.

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Moin!!!

Ich bin die Mühle Kost Winning.

Das ich heute so gut in Schuss bin verdanke ich dem Larrelter-Dorfverein e. V.
Der Verein hat sich meiner Erhaltung angenommen.

Da noch viel zu Machen ist an mir, kann der Verein immer wider Geld für kleine oder auch größere Reparaturen dringend brauchen.
Darum bin ich für jede Spende Dankbar.

Spenden können Sie auf das Konto: IBAN: DE31 2845 0000 0003 0017 08 bei der Sparkasse Emden [BIC:BRLADE21EMD]

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Der Larrelter-Dorfverein bedankt sich für jede Spende.

 

Geschichte der Windmühlen

Windmühlen wurden schon vor über 1000 Jahren in Asien benutzt, nach einem alten Schriftstück soll es in Persien schon im 7. Jahrhundert die ersten Horizontalwindmühlen gegeben haben. Im 11. und 12. Jahrhundert wurden die ersten Windmühlen in Europa errichtet.

Windmühlen wurden ursprünglich zum Mahlen von Getreide verwendet, später auch für andere Materialien wie z.B. Gips oder Gewürze. Des weiteren wurden Windmühlen als Antrieb für Ölpressen oder Wasserpumpen (diese seit 1394 belegt) eingesetzt.
Mit der Windmühle konnte der Müller auch einfache Botschaften übermitteln. Durch verschiedene Flügelstellungen und Bespannung konnte er den Grund für Betriebspausen anzeigen, z.B. Reparaturarbeiten, Trauerfall in der Familie oder Feierabend.
Die Verbreitung der Windmühlen ist zurückgegangen, auch wenn es seit den Achtziger Jahren einen Aufschwung gibt. In Holland waren im 19. Jahrhundert mehr als 9.000 Windmühlen im Einsatz, deren Bestand auf 900 geschrumpft ist. In den USA sollen um 1880 etwa 6 Millionen Windkrafträder im Einsatz gewesen sein, in der Neuzeit sind es 15.000.

 

Mühlentypen

Die älteste Windmühlenbauweise in Europa war die Bockwindmühle, bei der das ganze Gebäude drehbar gelagert war. Der Bock, auf dem das Gehäuse samt der technisch-mechanischen Konstruktion saß, unterlag besonders starkem Verschleiß und musste alle 30 bis 50 Jahre neu errichtet werden. Er war auch das am meisten gefährdete Bauteil: Bei Sturm drohte die senkrechte Achse abzuknicken und im Krieg brauchte ein Angreifer nur den Bock anzusägen – den Rest erledigte der Wind wenig später von selbst.
Die ganze Mühle konnte abgebaut und an einem anderen Ort wieder aufgebaut werden. Das war besonders zu Kriegszeiten wichtig, da Bockwindmühlen häufig auf Wällen und künstlichen Erdhügeln vor den Städten errichtet wurden. Rückte ein Feind an, so wurden viele Bockwindmühlen einfach demontiert und hinter den Stadtmauern eingelagert, um nach dem Ende der Kampfhandlungen wieder errichtet zu werden.
Eine Weiterentwicklung der Bockwindmühle war die Paltrockmühle, bei der das Gebäude auf einem Drehkranz mit Rollen gelagert war, wodurch sich die Stabilität erhöhte.
Eine andere Weiterentwicklung war die Kokerwindmühle, bei der der drehbare Teil des Gebäudes wesentlich kleiner war und das Mahlwerk sich im nicht drehbaren unteren Teil befand.
Zu Beginn des 16. Jahrhunderts wurde in den Niederlanden die Holländermühle (auch Kappenwindmühle) erfunden, ein meistens 8-eckiger Bau auf einem soliden Fundament, bei dem nur die obere Kappe mit dem Windrad drehbar ist. Ihr Vorteil war eine höhere Stabilität, durch die größere Windräder und somit eine höhere Leistung (bis zu 30 kW) möglich wurden. Bei verschiedenen dieser Mühlen wurde zum manuellen Verlagern der Kappe mittels eines Gestänges eine umlaufende Galerie angelegt. Diese Typen werden als „Galerie-Holländer“ bezeichnet. Der Galerie-Holländer in Nordenham-Moorsee ist eine der wenigen Mühlen mit einer doppelten Windrose.

Der Tjasker oder auch Flutter ist der einfachste Mühlentyp. Im Wesentlichen besteht er aus einer archimedischen Schraube und einem Flügelkreuz. Erste Erwähnung findet dieser Mühlentyp in einem Lizenzbrief aus Middelburg (NL). Ausgestattet ist diese Mühle entweder mit Brett- oder Segelflügeln. Am meisten verbreitet waren diese Mühlen in den Niederlanden und in den Niederungen in Ostfriesland. Aufgrund der geringen Größe waren diese Mühlen transportabel, daher wurden sie einfach versetzt wenn eine Region trockengemahlen war. Erfunden worden sein soll dieser Bemerkenswerte Mühlentyp um 1598. Die letzten Flutter stehen heute in Riepe, Bedekaspel, Weenermoor und in Grotegaste (Orte in Ostfriesland). Dieser Mühlentyp wird von Hand in den Wind gedreht. Beim Museum Moorseer Mühle in Nordenham (Landkreis Wesermarsch) ist nebenstehendes Bild entstanden.

Anfangs musste der Müller die Mühle noch selbst in den Wind drehen, wozu auf der Mühlenrückseite der so genannte Sterz (auch Steert), ein langer Balken, angebracht war. An seinem Ende sitzt die sog. Kroijhaspel, womit die Mühle in den Wind gedreht wird. Des Weiteren gibt es Binnendreher, die von innen mit einer Kurbel gedreht werden.

Mitte des 18. Jahrhunderts wurde die Windrose erfunden, ein kleineres Windrad, das die Mühle über ein Getriebe selbständig in den Wind drehte (Windrichtungsnachführung) und die Jalousienflügel. Damit mußte der Müller nicht mehr jeden einzelnen Flügel besegeln, sondern konnte das über eine Zentralsteuerung mithilfe einer Kette vornehmen.

 

Besichtigung der historischen Mühle

Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Neben vielen Veranstaltungen kann unsere Mühle Kost Winning auch nach Terminabsprache besichtigt werden.
Bitte rufen Sie bei Interesse einfach folgende Telefonnummern an:

+49 4921 66345 oder +49 4921 28170

 

Mieten

Sie können die Mühle auch für eine Feier anmieten.
Preis und Termine können Sie gerne bei Angelika Martens unter der Telefonnummer +49 4921 66345 erfragen.

 

Daten & Fakten zur Windmühle

Standort:
Möhlenhörn 11
26723 Emden-Larrelt

Baujahr: 1732

Eigentümer: Stadt Emden
Pächter: Larrelter-Dorfverein e.V.

Typ: Zweistöckiger Galerieholländer

Funktion: Getreidemühle

Nutzung Heute: Es wird wieder Gemahlen vom Dorfverein.

In Betrieb bis: 1974, mit Wind bis 1948

Letzter Müller: Gerriet Dupree

Mahleinrichtungen: Einen Feinmahlgang

Beschreibung:
Zweistöckiger Galerieholländer, erbaut 1732, mit Windrose und Segelflügeln, Achtkant 1996 komplett saniert, mit wiederaufgebautem Mahlgang.

Geplante Aktivitäten:
Demonstration des neuen Mahlganges, Getreide mahlen, Führungen, Bewirtung

Kontaktperson:
Bernd-Thomas Martens – Telefon: +49 4921 66345

Stefan Eggen – Telefon: 04921 28 17 0
E-Mail:

 

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